Tag: Mantrailing

Einsatzübung in Balderschwang

Am 26. August veranstaltete unser Verein in Zusammenarbeit mit Jäger Georg Lässer die diesjährige Einsatzübung. Unter der Einsatzleitung von Heidi Sutterlüty traf sich der erste Einsatztrupp unser Suchhundeteams um 08:00 Uhr in Lingenau, von wo aus es gemeinsam nach Balderschwang ging. Laut erhaltenen Informationen galten zwei Jäger seit dem Vortag als vermisst, als Ausgangspunkt der Suchaktion diente das geparkte Auto der gesuchten Personen.

Anhand einer Geruchsprobe, welche wir vom geparkten Auto des Jägers entnahmen, machte unser Mantrailteam Antonio und Baloo den Anfang und arbeitete sich auch direkt zum Aufenthaltsort der vermissten Personen hin. Aufgrund der gegebenen Sachlage war es in weiterer Folge allen Hundeteams aus der Sparte Mantrailing sowie Flächensuche möglich, die zwei Jäger in dem ausgewiesenen Suchgebiet zu finden und alle unsere Teams kamen somit zum Erfolg. Dieser Einsatz hat uns gezeigt, dass sich unser Verein im Ernstfall bestens Koordinieren kann und die Suchhundeteams, welche aus Helfern sowie einem aktiven Hundeführer bestehen, optimal zusammenarbeiten.

Nach der erfolgreichen Einsatzübung ging es mit allen Beteiligten zur elterlichen Hütte von Georg Lässer, welche sich nicht unweit vom Einsatzgebiet befindet. Dort wurden wir mit Speis und Trank versorgt und verbrachten noch unterhaltsame Stunden in geselliger Runde und gemütlicher Atmospähre.

Vielen herzlichen Dank an dieser Stelle an Georg Lässer, welcher uns den Einsatztag ermöglichte und mit uns durchgeführt hat. Ebenfalls ein herzliches Dankeschön an die gesamte Familie Lässer, welche uns so herzlich bewirtet und aufgenommen hat.

Mantrail Workshop in Hamburg mit Jörg Weiß vom 15. bis 19. Mai 2018

Der o.a. Workshop war bereits am ersten Tag eine große Herausforderung, denn die Sucharbeit begann im Schanzenviertel, einem linken Szeneviertel der Stadt Hamburg. Neben dem üblichen Großstadtlärm und den Menschenmengen gab es noch Matratzenlager mit Obdachlosen am Gehsteigrand und viele andere Ablenkungen.

Am zweiten Tag im Studentenviertel – ein Viertel mit viel Baustellenlärm – waren die vermissten Personen in Hinterhöfen, auf Balkonen sowie in Cafés. Das eindrücklichste war der dritte Tag am Elbehafen mit Schiffen, Verladestationen und Suchaktionen über Holzbrücken bis auf ein Ausstellungsschiff.

Zum Abschluss gab es am Samstag eine MT-Prüfung für unsere Teams, Jürgen Egger mit Aika und Antonio Battaglia mit Baloo. Beide Teams haben die Prüfung mit Bravour bestanden! Herzliche Gratulation!

So sind wir mit viel Wissen und um einiges an Erfahrung reicher am Sonntag früh nach Hause gefahren. Herzlichen Dank an Jörg Weiß, der sein Können so eindrucksvoll weitergegeben hat.

Die Schlachtenbummlerinnen Waltraud und Doris

 

Mantrailprüfung am 11.11.2017

Am Freitag Abend und Samstag Vormittag legte unser Richter Jörg Weiß für insgesamt 7 Suchhunde mit unseren gestellten Suchopfern insgesamt 8 km Spuren in Bregenz, Egg und Krumbach (Mantrailer).

Start für die Hundeführer war am Samstag um 11: 30. 7 Hundeführer stellten sich der Herausforderung, 2 von unserem Verein und 5 von der Hundeschule Sandholzer.

In Krumbach konnten alle 3 Starter die Prüfung IT erfolgreich meistern: Sandra Markart, Antonio Battaglia und Jürgen Egger.

Bei der nächstes Prüfungsstufe MT in Egg waren die Bedingungen der Prüfungsstufe entsprechend schwieriger, hier konnte leider nur Tanja Dablander erfolgreich abschließen. Katharina Schlemmer und Martina Mittelberger kamen leider nicht ans Ziel.

Vom Bregenzer Festspielhaus über die Seepromenade in Richtung Fußgängerzone und dann zum Gasthaus Maurachbund versuchte Lisa Korn ihr Glück .
In der Prüfungsstufe MTI mit insgesamt 1,5 km Geruchsspur sind die Voraussetzungen schon sehr schwierig. Lisa Korn und ihr Hund hatten die Hälfte der Spur super gemeistert, doch leider konnte das Team an diesem Tag den Rest der Spur nicht finden.

Um 20:30 Uhr beendeten wir die anstrengende Prüfung bei strömendem Regen und gingen zum gemütlichen Abschluss und wohlverdientem Abendessen über.

Nochmals herzliche Gratulation an alle erfolgreichen Starter und ein Danke an alle Teilnehmer, aber ganz besonders unseren 8 Helfern (Vermissten), die teilweise bis zu 2,5 Stunden bei strömendem Regen und Kälte im Gelände ausharren mussten.

Mantrailseminar 2013

Nach einigen Wochen der Vorbereitung war es endlich soweit und wir durften an Christi Himmelfahrt unsere beiden Referenten, Gabi Schulthess (CH) und Jörg Weiß (D) zu unserem alljährlichen Seminar für Mantrailer in Alberschwende begrüßen. Auch die Anwesenheit der vielen Seminarteilnehmer aus dem In- und Ausland und den interessierten Vertretern der Polizei hat uns sehr gefreut.

Jörg Weiß hat uns zur Einstimmung einenVortrag über die Möglichkeiten und die Verantwortung der Mantrailer im Sucheinsatz, eindrücklich vor Augen geführt. Anhand einiger Beispiele von seinen Sucheinsätzen konnten wir sehen, wie schnell alle Verantwortung auf den Mantrailer übergeht.

Da wir erstmals mit Gabi Schulthess eine zweite Referentin hatten, konnten wir an den beiden Praxistagen in je zwei Sechsergruppen arbeiten. Am ersten Tag stand vor allem das Kennenlernen des Ausbildungsstandes der Hundeteams auf dem Programm. Hier wurden die ersten Trails auf Waldwegen gelegt. Wir, vom Rettungshunde ABZ waren bei der Organisation bestrebt, dass wir den Teilnehmern externe Runner zur Verfügung stellen konnten. Somit hatten sie die Möglichkeit, bei allen Trails zuzuschauen. Dabei wurden wir von den Referenten immer wieder auf das Leinenhandling und das Lesen des Hundes aufmerksam gemacht. Auch über die Lage und die Verbreitung des Geruchs der Versteckperson konnten wir viel lernen.

Leider hat uns teils starker Regen den ganzen Tag begleitet, aber so konnten wir auch bei solch widrigen Bedingungen unser Können testen. Trotz bester Verpflegung während des Tages,hatten wir bis zum Abend einen großen Hunger. Hier kamen uns die riesen Schnitzel und Gordon Bleus im Gasthaus Hirschen gerade recht. Auch der Geburtstag von Jörg Weiß wurde an diesem Abend ausgiebig gefeiert.

Der Schwerpunkt am zweiten Tag lag, nach dem „Waldtag“, im örtlichen Gebiet. An diesem Tag konnten wir gut beobachten, wie der Wind die Geruchspartikel auf Straßen, Vorplätzen, Hauseinfahrten und sonstigen Untergründen verteilt hatte. Es mussten Geruchspools ausgearbeitet werden, es gab Unterbrüche durch den Verkehr und Hundebegegnungen, Ablenkung durch einen Minizoo und es mussten teilweise die Versteckpersonen genau lokalisiert werden. Die Hundeführer waren so mancher Stresssituation ausgesetzt, wenn der Hund auf einmal in einen fremden Garten bei einem Privathaus getrailt hat, wenn es galt, dem Hund durch einen Bach zu folgen, oder wenn es auf einen wackeligen Schwimmsteg im Wasser ging. Zum Glück hatte an diesem Tag der Wettergott ein Einsehen und hat uns wenigstens bis zum Nachmittag im Trockenen arbeiten lassen.

Nach einer Analyse für jeden Hundeführer, wo seine Stärken und Schwächen liegen, welche Fortschritte er gemacht hat und wie er weiterarbeiten soll, haben wir bei einem gemeinsamen Abendessen diese beiden intensiven Tage ausklingen lassen.

Mantrailing Seminar mit Jörg Weiß – 2012

Bereits zum vierten Mal konnte das ÖRV Rettungshunde-Ausbildungszentrum-Vorarlberg, den renommierten Instruktor für Mantrailing, Polizeihauptkommissar Jörg Weiß, für einen zweitägigen Trainings-Workshop begrüßen.

Den Teilnehmern des Workshops wurde an diesen beiden Tagen aufgezeigt, welchen Einfluss die Umgebung, die Wind- und Witterungsverhältnisse und die unterschiedlichen örtlichen Gegebenheiten auf die Sucharbeit des Rettungshundes einwirken.

Obwohl die Trainingsgebiete in der Örflaschlucht, im Bereich „Am Garnmarkt“ und im Dorfzentrum Götzis sowie im Bereich des Fitnessparcours Rheinauen und Kieswerk Kopf räumlich nicht kilometerweit getrennt liegen, sind die Suchvoraussetzungen für eine Hundenase doch enorm unterschiedlich. Die Hundeführer waren gefordert aber dennoch begeistert, was ihre vierbeinigen Partner zu leisten im Stande sind. Hauptkommissar Weiß zeigte auch ganz klar auf, woran gearbeitet werden muss, um im Ernstfall möglichst rasch, vor allem aber erfolgreich nach vermissten Personen zu suchen.

Ein herzliches Dankeschön gilt allen Anrainern deren Wiesen und Gärten wir queren durften, den Gemeinden Götzis und Altach, dem Betrieb Kies & Beton Kopf sowie den Tauchern des Tauchclubs Sharkpoint und der Wasserrettung Götzis für ihre Unterstützung.

Das Organisationsteam:

Margot mit Daisy, Jürgen, Instructor Jörg Weiß und Doris.

Presse:

Zur Veranstaltung gab es auch noch zwei Berichte:

VOL.at: Spürnasen probten für den Ernstfall

VN – Vorarlberger Nachrichten: Vierbeiner im Einsatz als Lebensretter

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